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Quellwasser
Stammen aus tieferen Wasservorkommen. Entsprechen aber nicht den
erhöhten Anforderungen hinsichtlich mineralischer Bestandteile. |
Tafelwasser
Bestehen aus einer Mischung von Trink-, Quell- und Mineralwässern und
anderen ausdrücklich erlaubten Zusätzen. Erreicht der Zusatz von
Natriumhydrogencarbonat einen Mindestwert von 570 mg/l, so darf dieses
Wasser als Sodawasser bezeichnet werden. |
Heilwasser
Stammt aus natürlichen Quellen, deren Mineralstoffe geeignet sind,
bestimmte Krankheiten günstig zu beeinflussen. Wird in grünen 0,7l
Flaschen angeboten und unterliegt dem Arztneimittelgesetz. |
Natürliches Mineralwasser
Wurde auf seinem zum Teil viele Jahrzehnte dauernden Sickerweg durch
unterschiedliche Gesteinsschichten mit Mineralsalzen und aus dem
Erdinneren aufsteigender Kohlensäure angereichert. Es wird aus bis zu
1000m Tiefe emporgepumpt und muss an Ort und Stelle abgefüllt werden. Ein
Analysenauszug muß auf der Flaschenrückseite angebracht werden. Art und
Konzentration der im Wasser gelösten Mineralsalze müssen darauf
angegeben werden. Je nach Kohlensäuregehalt kommt dieses Mineralwasser
als Stilles Wasser oder kohlensäurehaltiger Sprudel auf den Markt.
Drei Wassertypen werden aufgrund ihrer Mineralsalze
unterschieden:
Hydrogencarbonatwässer:
Enthalten überwiegend H.carbonat. Sie sind durch kalkhaltige
Gesteinsschichten geflossen. Sie schmecken neutral und werden gerne zum
Essen getrunken. Sie wirken regulierend auf den Säurespiegel im Blut und
lindern Sodbrennen.
Sulfatwässer:
Kommen aus gipshaltigem Gestein und enthalten überwiegend das aus der
Schwefelsäure stammende Salz Sulfat. Sie schmecken etwas bitter und
helfen als Heilwässer gegen Verstopfung.
Chloridwässer:
Enthalten überwiegend Chlorid. Wenn sie dazu noch einen hohen Anteil
an Natrium aufweisen, mit dem sich Chlorid zu Kochsalz verbindet,
schmecken sie salzig und sind gut geeignet, den Wasserverslust nach
starkem Schwitzen auszugleichen. |
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